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21.03.2017, 17:00

Vortragsabend: Verbesserung der Artenvielfalt durch heimische Blütenpflanzen für Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln & Co.

Blühende Randstreifen, bunte Wiesen oder natur­nahe Ver­kehrsinseln – wo die leben­dige Natur im Siedlungs­raum Platz findet, atmen nicht nur die mensch­lichen Bewoh­nerinnen und Bewoh­ner auf. Auch Stein­hummel, Distel­fink und Co. finden neuen Lebens­raum. Den benö­tigen die Tiere dringend, denn bebaute Flächen und Straßen nehmen immer mehr Raum ein. Umso wichtiger ist es, auch im direk­ten Wohn­um­feld des Men­schen für ein grünes Wege­netz zu sorgen und bunte Tritt­steine für unsere Nach­barin Natur zu schaffen. Natur­nah gestal­tete Flächen sind die grünen Visiten­karten einer Kom­mune. Sie steigern außer­dem den Wohn­wert im Sied­lungs­raum und laden zum Ver­wei­len, Staunen und Erleben ein.

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Exkursion zum Biosphärenturm

04.03.2012 (12:00 - 16:00)

Kleine Wanderung mit Besichtigung des Baumkronenforschungsturms unter der Leitung von Dr. Michael Lakatos von der TU Kaiserslautern.

Wanderung vom Kreisverkehr am Ortseingang von Trippstadt zum Biosphärenturm, Aufstieg auf den Turm (nur wer will), Glühwein und kleiner Imbiss, Rückweg gegen 15 Uhr.

 

Film der SWR 1-Mediathek:

http://www.swr.de/im-gruenen-rp/-/id=100810/nid=1747984/did=8756364/pv=video/1nm33c9/index.html

SWR, „Im Grünen“:
http://www.swr.de/im-gruenen-rp/-/id=100810/nid=100810/did=8581336/1hk36qt/index.html

RHEINPFALZ, 25.09.2011:
http://www.bio.uni-kl.de/uploads/media/RP_20110925_UEber_den_Kronen.pdf

 

Gäste sind herzlich eingeladen.

Wir bitten um Anmeldung zur besseren Planung an: Jürgen Reincke, Tel.: 0631-66281, info@NABU-KL.de.

 

Pressemitteilung vom 26.02.2012:

Am Sonntag, den 04.03.2012 organisiert der NABU Kaiserslautern und Umgebung eine naturkundliche Wanderung zum im September 2011 eröffneten Biosphärenturm bei Trippstadt.

Jetzt, Anfang März ist der Höhepunkt der Vegetationsphase der in den Baumkronen lebenden Flechten, Moose und Algen. „Es ist erstaunlich, wie voll und vielseitig dieser von unten kaum beachtete Lebensraum zu dieser Jahreszeit ist.“ schwärmt Dr. Michael Lakatos vom Fachbereich Biologie der Universität Kaiserslautern. Der Forscher, der sonst die Ökolgie der Baumkronen in der Grünen Hölle von Französich-Guinea untersucht, erklärt: „Durch die kühlen Temperaturen und die hohe Feuchtigkeit bei gleichzeitig geringer Verschattung durch die noch fehlenden Blätter der Buchen erreicht dieser weitgehend unbekannte Mikrokosmos das Maximum der Photsynthese, also der Umwandlung von Kohlendioxid in Sauerstoff. Im Sommer haben die meisten der hier vorkommenden Arten eine Trockenruhe, sind durch die geringe Wasserverfügbarkeit also kleiner und unauffälliger.“

Schön ist die Aussicht vom Baumkronenforschungsturm zu jeder Jahreszeit. Der NABU hat seinen ersten Besuch des Turms in den März gelegt, da jetzt ohne Blätter viele Bewohner der Baumkronen besser erkennbar sind. Außerdem will der NABU beim Spaziergang auch nach dem geschützten Mittelspecht in diesem Gebiet Ausschau halten. „Jetzt kann man sein Vorkommen gut mit Lockrufen prüfen, denn er kommt zu seinem vermeintlichen Rivalen, um sein Brutrevier zu verteidigen.“ erklärt Jürgen Reincke, der Vorsitzende des NABU Kaiserslautern und Umgebung.

Abmarsch ist um 11 Uhr am Kreisverkehr am Ortseingang vor Trippstadt. Etwa vier Kilometer weit ist der Spaziergang zum Turm. Während Neugierige und Mutige den 36 Meter hohen Turm besteigen und dort mit Blick über die Baumwipfel die Forschung der Biologen erklärt bekommen, ist für die Wartenden ein kleiner Imbiss vorgesehen. Die Rückkehr ist für ca. 15 Uhr vorgesehen.

Um Anmeldung wird gebeten an: Jürgen Reincke, Tel.: 0631-66281, info@NABU-KL.de.

 

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